eNews Ausgabe Nr.7 16. März 2001
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Hallo Herr Mustermann,

wie halten wir das bloß aus: Zwei Dutzend Fernsehkanäle, Hunderte von Zeitschriften, Millionen von Websites. Schon heute werden nach Schätzung des IDC - International Date Corporation - täglich 10 Milliarden eMails verschickt. Wann drehen wir durch?

Nehmen wir an, es wäre das Jahr 2004. Eine Spekulation zur Entwicklung der Massenkommunikation im eMarketing.

Gemeint sind vor allem Maßnahmen im eMail-Marketing. Also, Jahr 2004: In den Industrienationen wird praktisch jeder Berufstätige eine eMail-Adresse haben und diese mehr oder weniger intensiv nutzen. Ähnliches gilt im Geschäftsleben für das Internet. Der Anteil derer, die tagsüber im Büro HTML-eMails öffnen können, ist etwas schwerer vorauszusagen. Denn einerseits verbessert sich die Ausstattung der Computer am Arbeitsplatz. Andererseits verstärken die Unternehmen ihre Maßnahmen gegen Computer-Viren und Hacker- Angriffe. Auf jeden Fall wird die Zahl der eNewsletter deutlich zunehmen. Aber eines wird sich nicht verändern: Der Mensch. Seine Fähigkeit und Bereitschaft Informationen aufzunehmen bleibt in etwa konstant. Was eNewsletter betrifft, wird jeder für B2B- Kommunikation interessante berufstätige Europäer für sich entscheiden, welche eNewsletter er "an sich heranläßt". Des Autors persönliche Vermutung lautet, daß die Aufnahmebereitschaft über fünf eNewsletter nicht hinausgeht. Diese "e5" setzen sich zusammen aus seinen Hauptinteressensgebieten. Also z.B. einen täglichen eNewsletter zum Tagesgeschehen, einen täglichen eNewsletter zu den aktuellen Börsenentwicklungen, einen wöchentlichen eNewsletter beispielsweise zum Thema Auto, einen zweimonatigen zum nächsten Urlaubsziel Neuseeland und einen zu seinem Beruf, beispielsweise medizinische Endoskopie. Und natürlich gibt es inzwischen zu jedem Thema eine Fülle von eNewslettern. Im Gegensatz zu beispielsweise einer Tageszeitung steigen die Kosten bei einem eNewsletter nicht mit der Auflage. Deshalb ist es für eNewsletter sehr erstrebenswert, möglichst Auflagen-Erster eines jeweiligen Themas zu werden. Und je früher sich eine eNewsletter-Marke im Markt etabliert, desto besser stehen dafür seine Chancen.

Wie empfindlich reagieren US-Amerikaner auf Opt-out?

Zur Begriffserklärung: Als Opt-in System bezeichnet man die Möglichkeit (option) des Internet-Nutzers durch aktives Handeln seinen Wunsch nach z.B. einem eNewsletter zu bekunden. Bei der Opt-out Variante bestellt man z.B. durch Anklicken die Empfangsbereitschaft ab. Und das sagen die eMail-Empfänger in den USA auf die Frage:


"Haben Sie Probleme mit dem Opt-out System?"


Nein, ich hatte damit noch kein Problem.
47%
Ja schon, aber es hält mich nicht davon ab
dieses eMail-Angebot weiter zu nutzen.
5%
Ja, und ich stehe dem Angebot deshalb nicht mehr so positiv gegenüber.
20%
Ja und deshalb will ich dieses Angebot auch nicht mehr haben
28%

Quelle:BizRate.com, 2000

Was ist bei der Gestaltung von HTML-eNewslettern zu beachten?
Mehr noch als bei "normaler" Massenkommunikation gilt im Permission Marketing der Grundsatz der "empfängerorientierten Gestaltung". Als Besonderheit kommt hinzu, daß der eMail-Empfänger bei einem eNewsletter im ersten Moment nur den obersten Teil sehen kann. Diesen Kopfteil sollte man besonders übersichtlich gestalten. Hier gilt die Regel "auf die Straßenkreuzung nur die aller nötigsten Verkehrszeichen stellen". Also nur das, was wirklich wichtig ist. Zweitens Reduktion in puncto Typographie, Farben und Logos. Denn jeder Mensch ist dankbar für schnelle Orientierung und komfortable Bedienung. Ganz konkret sollte man deshalb: Wichtiges eher oben anordnen, dem eNewsletter einen Namen geben, diesen Namen als Logo wiedererkennbar gestalten (Branding) und das gesamte Layout mit einer gestalterischen Typik versehen, damit es auch bei Betrachtung der unteren Häfte noch die Absender Marke ausstrahlt. Wichtig ist eine gewisse Textlastigkeit; denn Eye-tracking-Studien haben gezeigt, daß der Internet-Nutzer zuerst Texte betrachtet und sich dann erst den Bildern widmet. Sehr nutzerfreundlich ist eine verlinkte Headline-Übersicht der aktuellen Beiträge. Per Klick landet man beim gewünschten Artikel. Komfortabel sind auch "nach oben"-Klicks, die dem ungeduldigen Leser das scrollen ersparen. Außerdem sollte alles was verlinkt ist, egal ob Textpassagen, Worte oder kleine Logos, als solches erkennbar sein. Texte also unterstreichen und evt. noch in Blau darstellen. - Natürlich ist auf optimal kleine Dateigrößen / kleine online-Bilder zu achten um die Wartezeit minimal zu halten. Selbstverständlich ist eine komfortable Verwaltung / Änderung der subscriber-Daten wie z.B. eMail-Adresse, inkl. einer Möglichkeit sich sowohl oben als auch am eNewsletter-Ende unkompliziert abmelden zu können.


In der nächsten Ausgabe von eNews:
Ist das Opt-out System schon spam?
Warum man im Internet an den Markengesetzen nicht vorbeikommt
ZU IHRER INFORMATION: Frühere Ausgaben von eNEWS mit einer Themenübersicht finden Sie im eNEWS-Archiv.
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Das sollten Sie wissen:
Die Meyer-Arndt Werbeagentur bietet customized eMail-Marketing im Full Service. Dieses Angebot geht über das Versenden von Massen-eMails und die online-Verwaltung der Datenbank gestützten opt-in-Listen hinaus. Wir konzipieren cluster-optimierte eMailings zu einem effizienten und wirksamen Tool im Marketing-Mix. Dabei realisieren wir eMailings so, daß sie sich auch im zunehmenden eNewsletter-Wettbewerb durch ihre maßgeschneiderte Attraktivität bei der Zielgruppe im Sinne des Permission Marketing durchsetzen.



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