eNews Ausgabe Nr.5 15. Februar 2001
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Hallo Herr Mustermann

frei nach Karl Valentin darf man feststellen: "eNewsletter sind schön, machen aber viel Arbeit". Womit wir bei unserem ersten Beitrag wären...

"Wer soll all die Texte für die vielen eNewsletter schreiben"?

eNewsletter im Permission Marketing erfordern gleich zwei besondere Qualitäten. Zum einen sind bei eNewslettern attraktive und kompetente Informationen unerläßlich. Zum anderen brauchen eNewsletter eine ordentliche Portion Duchhaltevermögen, um die Inhalte/Texte in jeder Ausgabe in gewohnt hoher Qualität zu bringen. Und das über Jahre! Dafür wiederum braucht man ein Redaktionsteam, das die "3 K" erfüllt. Also ein kleines, konstantes, kompetentes Texter-Team. Klein, damit die Abstimmung und damit die Kosten überschaubar bleiben. - Konstant, damit die erarbeitete Fachkompetenz nicht schwankt. Kompetent, damit der Empfänger den eNewsletter beispielsweise auch wirklich attraktiv und wertvoll empfindet. Die Mitglieder dieses Redaktionsteams können sich zusammensetzen aus Fachleuten (z.B. Facharzt, Ingenieur), aus Werbetextern oder auch Journalisten. Idealerweise sind die Teammitglieder so versiert im Schreiben, daß sich ihr jeweiliger Schreibstil nicht erkennbar unterscheidet. Schließlich spielt der eNewsletter die Hauptrolle und nicht der eLyriker. Dank eMail wird die Zusammenarbeit übrigens deutlich vereinfacht und beschleunigt. So kann es sein, daß zwei Texter seit längerem gut und gerne zusammenarbeiten, ohne sich jemals persönlich getroffen zu haben.
Merke: Ein kleines, konstantes, kompetentes (kkk) Redaktions-Team.

 
 
Lösungen bei Problemen mit der Darstellung von HTML-eMails.
In der letzten Ausgabe von eNEWS wurden die technischen Probleme von HTML-eMails behandelt. Lesen Sie jetzt die guten Nachrichten zu diesem Thema. Zur Erinnerung: HTML-programmierte, also gestaltete eMails können aus konfigurationstechnischen Gründen unvollständig oder nicht so wie beabsichtigt beim Empfänger ankommen.
Und das kann man dagegen tun:

Grundsätzlich sollte ein gestalteter, HTML-programmierter eNewsletter immer zusammen mit seiner plain text Version verschickt werden; so daß je nach eMail-Reader die eine oder die andere Version abgeliefert wird.
Empfänger, die das eMail Programm von AOL und T-Online verwenden, werden vorher aus dem Verteiler herausgefiltert, um ihnen ausschließlich die plain text Version zu schicken. (Allerdings können diese Empfänger per offline-HTML-eMail bedient werden).
eMail-Reader, die zwar HTML-eMails öffnen können, aber keine Bilder darstellen, weil die Internet-Verbindung nicht bestehen bleibt, sollten eine offline-HTML-Version bekommen. Bei dieser Version werden z.B. die Bilder gleich mit verschickt und nicht vom Internet-Server heruntergeladen.
Beim Versand eines "online-HTML-eMails" werden z.B. Bilder nicht dargestellt, wenn die Verbindung zum Versand-Server nicht aufrechterhalten wird, da diese beim Öffnen des eMails vom Server heruntergeladen werden. (Deshalb gibt es die "offline-HTML-Version", bei der die Bilder mitgeschickt werden.)
Grundsätzlich kann man sich merken, daß bei Textdarstellungs-Problemen eine plain text Version geschickt werden sollte. Und wenn Bilder fehlen, man eine offline-HTML-Version schickt.

Warum "Permission Marketing" kein Schlagwort ist.

Die Zugangs-Bedingungen für "Unterbrechungs-Marketing", also klassische Werbung beim Kunden erschweren sich zunehmend: Zielgruppen-genaue Ansprache ist in vielen Medien kaum noch möglich. Noch schlimmer: Für viele Produkte gibt es gar keine klar abgrenzbare Zielgruppe mehr. (Generation X). Gleichzeitig schwankt die Produkt-Loyalität bei den meisten Konsumenten über die Zeit sehr stark. Und das schlimmste: Die Aufnahmebereitschaft der Menschen gegenüber Werbung nimmt deutlich ab. - Dieses zunehmend schwierige und teure Umfeld ist die Existenzgrundlage für das Permission Marketing, bei dem der Empfänger dem Werbungtreibenden ausdrücklich die Erlaubnis gibt, mit ihm zu kommunizieren. Der Grund für diese Aufnahmebereitschaft ist der Nutzen, den die Nachricht für den Permission Marketing Empfänger hat. In der Regel besteht der Nutzen in, für den Empfänger interessanten, Informationen. Beispielsweise können das aktuelle Forschungserkenntnisse zum Thema "Endoskopie" für Fachärzte sein, oder besonders aktuelle Börsen-Infomationen. Entscheidend für den Erfolg von Permission Marketing ist die Art und Weise, in der man mit dem Empfänger kommuniziert und die Attraktivität der enthaltenen Informationen. Das ist leichter gesagt als in jedem neuen eNewsletter umgesetzt. Aber es lohnt sich, denn die "Permission" hat Qualitäten von besonderem Wert. Der Umstand der "geöffneten Tür" und dem damit verbundenen Interesse beim Empfänger ist gewissermaßen lernpädagogisch wertvoll. Der Sonderstatus der "Permission" gibt der Absender-Marke eine bevorzugte Stellung im Relevant-Set des Empfängers. Jetzt kommt es darauf an, die rationalen Nachrichten emotional so anzureichern, daß Chancen für wirklich werbliche Einflüsse auf dem Empfänger bestehen. (Denn wir sollten nicht vergessen, daß es die Gefühle sind, die letztendlich unser Handeln entscheiden!).


ÜBRIGENS: frühere Ausgaben von eNEWS mit einer Themenübersicht finden Sie im eNEWS-Archiv.
In der nächsten Ausgabe von eNews:

Aktuelle Gesetzeslage beim unaufgeforderten eMail-Versand (Spam).
Wie kommt man zu einer opt-in List für sein eMailing?
Zur Bekanntheit von IT-Begriffen in der Bevölkerung

In eigener Sache:

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Das sollten Sie wissen:

Die Meyer-Arndt Werbeagentur bietet customized eMail-Marketing im Full Service. Dieses Angebot geht über das Versenden von Massen-eMails und die online-Verwaltung der Datenbank gestützten opt-in-Listen hinaus. Wir konzipieren cluster-optimierte eMailings zu einem effizienten und wirksamen Tool im Marketing-Mix. Dabei realisieren wir eMailings so, daß sie sich auch im zunehmenden eNewsletter-Wettbewerb durch ihre maßgeschneiderte Attraktivität bei der Zielgruppe im Sinne des Permission Marketing durchsetzen.

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