eNews Ausgabe Nr.4 31. Januar 2001
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Hallo Herr Mustermann

seit einiger Zeit ist "Content Management" eines der beliebtesten Schlagworte zum Thema eCommunication. Im ersten Beitrag der heutigen eNEWS-Ausgabe geht es allerdings nicht um das elektronische Verwalten von Inhalten allgemein, sondern um das effiziente Planen und Erstellen von werblichen Texten.

Ökonomische Mehrfachnutzung von werblichen B2B-Texten.

Vorab: Mit "werblichen Texten" sind hier alle die Texte gemeint, die ein Unternehmen zur Auslobung von Produkten oder Services herausgibt. Also Texte die über die nackte Information hinausgehen. Das können Texte in Produktkatalogen, Anzeigen, Firmenbroschüren, Außendienstinformationen oder eben auch Massen-eMails sein. Würde man jeden dieser Medien-Texte zu ein und dem selben Produkt jedesmal vollständig neu texten, wäre das eine ziemliche Energie- und damit Geldverschwendung. Trotzdem ist es bislang die Regel! - Zu einer ökonomischen Mehrfachnutzung von werblichen B2B-Texten sind drei Vorraussetzungen nötig: Erstens ein Intranet, das Texte so ablegt, daß jeder Beteiligte sie findet. - Zweitens eine Werbemittelplanung, die deutlich macht, für welche Einsätze, wann, in welcher Form (z.B. Fremdsprache) ein Text gebraucht wird. - Und als drittes ein Texter, der in der Lage ist, den jeweiligen Text so zu schreiben, daß er für alle geplanten Werbemittel eingesetzt werden kann und nur mit wenigen, ökonomischen "Eingriffen" angepasst werden muß. Nebenbei sei erwähnt, daß auch B2B-Texte nicht nur fachlich korrekt sondern unbedingt attraktiv geschrieben sein sollten. Worauf es aber bei der ökonomischen Mehrfachnutzung ankommt, ist zum einen die technisch schlanke Handhabung der Texte und zum anderen eine geschickte Text-Modifizierung, die das "Text-Rad" nicht jedesmal komplett neu erfindet. Dazu gehört natürlich, daß solche Texte (so wie dieser) nie ein Stück Papier gesehen haben.
Merke:
1. Benutzerfreundliches Intranet für alle Beteiligten
2. Planung der textlich zu bedienenenden Werbemittel
3. Werbeagentur mit fachlich vorgebildetem Texter
    plus Kunden-intranet-Anbindung.

Erfahrungen mit dem Medium eMail aus Sicht der Empfänger.
 
94%

der US-amerikanischen Internet-Nutzer abonnieren eMail-Newsletter
(NFO TPI, Marktforschung)
89% der Internet-User nutzen am liebsten eMail (ARD und ZDF Fernsehforschung)
87%

der eMails mit thematisch eng umgrenzten Spezialgebieten werden gelesen (Topmail Studie)
74%

der Internet-User geben persönliche Daten heraus, wenn Sie im Gegenzug personalisierten Service erhalten (Mummert&Partner)
68%

der beruflichen Internet-Nutzung entfallen auf eMail-Kommunikation
(Pan European Internet Monitor)
61%

der mittelgroßen US-Unternehmen setzen eMail als Werbemittel ein
(emarketer.com)
  eMail als PR-Instrument und Direktmarketingtool bringt die meisten Hits auf die Homepage (Integra) 
aus websitepromo

Technische Probleme beim Versand HTML-programmierter eMailings.
Soviel ist sicher, dem HTML-programmierten, also gestalteten eMail gehört die Zukunft. Trotzdem gibt es bei der Darstellung noch Probleme. Da Kommunikation aber eine Bringpflicht ist, muß der eMail-Absender für eine funktionierende Lieferung sorgen.
Hier eine Problemliste beim HTML-eMails Versand:

Manche Empfänger-eMail-Reader suggerieren der Versand-Software, daß sie HTML-eMails öffnen können; tatsächlich sieht der Betrachter aber nur "Gehäckseltes". So beispielsweise bei Lotus Notes 4.6 Mail Servern und auch bei der Generation 5.0 wenn "Rich Text" eingestellt wurde. Zu nennen sind außerdem Outlook 97 in Kombination mit Exchange 5.0.
Die T-Online eMail Software und das AOL-eMail Programm können HTML-eMails grundsätzlich nicht darstellen.
Durch den Einsatz von Firewalls und Proxy-Servern kann es konfigurationsbedingt zu Problemen beim Empfang kommen.
Beim Versand eines "online-HTML-eMails" werden z.B. Bilder nicht dargestellt, wenn die Verbindung zum Versand-Server nicht aufrechterhalten wird, da diese beim Öffnen des eMails vom Server heruntergeladen werden. (Deshalb gibt es die "offline-HTML-Version", bei der die Bilder mitgeschickt werden.)
Bei der offline-HTML-Version kann es während der Übermittlung der Bilder zu Kompatibilitätsproblemen der unterschiedlichen Plattformen Mac und PC kommen. Sollten HTML-eMails mit Bildern von einem Windows-PC verschickt werden, so kommt es zu Darstellungsproblemen auf einem Mac System.

Die gute Nachricht: Die große, überwiegende Mehrzahl aller eMail-Reader im Bereich B2B stellt die ankommenden HTML-eMails problemlos dar.
In der nächsten Ausgabe von eNEWS lesen Sie was zu tun ist, um Probleme bei der HTML-Darstellung zu lösen.
Warum "Website" und "eMail Marketing" aus ein und der selben Agentur-Hand kommen sollten.

Es gibt reichlich gute Gründe den "Brei nicht durch mehrere Köche" zu verderben:

Erfolgreiche, HTML-programmierte eMails enthalten vielfältige Verknüpfungen zur Unternehmens Website. Außerdem werden HTML-eMails in der online-Version "Hintergrund geladen", was bedeutet, daß die Bilder vom Web Server geladen werden. Das alles beeinflußt die Konzeption, Gestaltung und eben auch die Programmierung der Website. Es ist also besser, schneller und kostengünstiger, wenn die "eine Hand weiß, was die andere tut".
Marken- und Unternehmens-gerechtes Corporate Design betrifft jede Form der Unternehmens-Kommunikation und sollte selbstverständlich in allen Medien einheitlich auftreten. Und das besonders dann, wenn man per "Klick" zwischen dem gestalteten eMail und der Website wechselt. In der Praxis zeigt sich wie hilfreich es ist, wenn nur EINE Agentur die Verantwortung für das Design hat und sich entsprechend verantwortlich fühlt.
Es läuft einfacher und schneller für den Auftraggeber, wenn sich nur eine statt zwei Agenturen mit ihm abstimmt. Außerdem muß er nicht die undankbare Rolle des Schlichters übernehmen.
Ein weiterer guter Grund ist die Technik. Trotz der großartigen Möglichkeiten des Internets empfiehlt es sich, nicht alles ohne Not auf den verschiedensten web servern zu verteilen. Besonders die Pflege und Installation von Website und eNewsletter ist weniger störanfällig, wenn möglichst wenige darin "herumdoktern".


In der nächsten Ausgabe von eNews:

Warum "Permission Marketing" kein Schlagwort ist
"Wer soll all den Text für die vielen eNewsletter schreiben?"
Lösungen bei Problemen mit der Darstellung von HTML-eMails


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