eNews Ausgabe 3 12. Januar 2001
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Hallo Herr Mustermann 

zuerst die schlechte Nachricht: Die Verwaltung der opt-in Liste eines eMail-Newsletters mit einigen tausend Abonnenten, kann mit Hilfe eines normalen Client-eMail Programms recht aufwendig sein: Begrüßungs-eMails, Abmelde-eMails, Pflege der Abonnentenliste, Nachsorge der nicht angekommenen eMails und so weiter. Würde man das alles "manuell" erledigen, müßte man eigentlich gleich noch jemanden einstellen. Die gute Nachricht: Für eMail-Kampagnen mit einer hohen Abonnentenzahl setzt man eMail-Programme ein, deren Leistungen weit über das hinausgehen, was die eMail-Programme können, die wir üblicherweise auf unserem PC installiert haben.

Was sollte eine professionelle eMail-Software also alles können?

1. 

HTML/plain text-Lieferung. Eine professionelle eMail-Software erkennt, ob der eMail-reader des Empfängers gestaltete HTML-eMails öffnen kann. Falls nicht, liefert das Programm automatisch die mitgeschickte plain text Version ab.

2. 

Filter-Möglichkeit. Die Datenbank-Anbindung und damit die Möglichkeit, personalisierte eMails zu schicken, ist einer der großen Vorteile des eMail-Marketings gegenüber klassischen Medien. Durch cluster-Bildung der Adressdatei kann man endlich mal mit Recht von one-to-one Marketing sprechen.

3. 

bounce-management. Das eMail-Programm erkennt, ob die Empfänger- adresse falsch bzw. unbekannt ist (hard bounce) oder ob z.B. nur die Mail-Box voll ist (soft bounce) und das eMail deshalb automatisch zwei Tage später erneut geschickt wird, wenn die Mail-Box wieder leerer ist. Die Fähigkeit zum automatischen bounce-management ist entscheidend bei einem eMail-Verteiler von mehreren tausend Empfängern. Anderenfalls müßte man mit reichlich man-power die nicht oder falsch angekommenen Rückläufe sortieren.

4. 

Klickraten-Messung. Es ist nicht nur möglich zu messen, wann wieviele Empfänger ihr eMail geöffnet haben. Darüber hinaus kann festgestellt werden, wieviele eMail-Empfänger auf welche Links geklickt haben. Diese Erkenntnisse können wiederum bei der Konzeption des folgenden eMails berücksichtigt werden usw.

5. 

Kampagnen-Management. Dazu gehört die komfortable Handhabung der div. Verteilerlisten inkl. Test-Verteilerlisten und das Programmieren von Versandzeiten auch z.B. morgens um 2.00 Uhr. Sehr viel Arbeit spart einem eine professionelle Software natürlich, wenn es um die automatische Abwicklung des gesamten work flow geht, vor allem bei der automatischen Pflege der opt-in Listen.
 
Web sites zwischen User-Reichweite und Surf-Dauer in Deutschland.

Web-Auktionen wie z.B. die bei ebay.de werden zwar nur von 17,9 % der Internet User genutzt, haben aber die drittlängste Nutzungsdauer und zwar 107,3 Minuten pro Monat/Nutzer. Beim Angebotssegment e-Commerce ist die Gewichtung umgekehrt. Gut die Hälfte der Surfer nutzt Shop-Systeme im web, verweilt aber nur 33,5 Minuten pro Monat auf den entsprechenden Seiten.

eMail Marketing, der verkaufsstarke Außendienst Ihrer Website.

99 % aller Internet-Auftritte leben versteckt im tiefen Jungle des Internets. Web sites, die nicht Yahoo, Focus oder ebay heißen, tun sich schwer, auf dem "inneren Zettel" der Internet Nutzer zu landen. Was nutzt also die viel gerühmte Aktualität des Internets, wenn der Nutzer erst zwei Monate später zufällig die homepage aufruft. Ein eNewsletter dagegen wird in den überwiegenden Fällen schon Minuten nach dem Verschicken gesehen. Das Medium eMailing hat den großen Vorteil, aktiv auf den Empfänger zuzugehen. Periodisch erscheinende eNewsletter sind darüber hinaus "pädagogisch wertvoll", da sie sich wiederholt beim Empfänger in Erinnerung bringen. Diese regelmäßige Kunden-Beziehungspflege ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Markenbildung des eNewsletter-Herausgebers. HTML-programmierte, also gestaltete eMails, kann man geradezu als "verschickte Website" bezeichnen. Durch ihre Links arbeitet das HTML-eMail  ohne daß es der Empfänger richtig merkt  intensiv mit dem Server der Website zusammen. Z.B. werden Bilder, Filmsequenzen oder animierte Bilder von der Website geladen. Außerdem verweist das eMail per Link auf "weitere Infos" oder gibt dem Leser die Möglichkeit Bestellungen aufzugeben. Die Möglichkeiten sind reichhaltig. Und alle helfen mit, daß die Website von noch mehr Kunden schneller und intensiver genutzt wird.

Über Gefühle und über B2B.

Reden wir mal über Gefühle und zwar über unsere Gefühle beim Kaufen. Zunächst: Die Entscheidung darüber, für welche Marke, welches Produkt oder für welche Dienstleistung wir uns entscheiden, wird von Instinkten, also genetisch bestimmten Vorentscheidungen getroffen. Zu diesen Kaufkriterien gehören z.B. das durchaus menschliche "Sicherheitsbedürfnis", die "Lust auf Unterhaltung" oder auch der "Durchsetzungswille". Diese viele-hunderttausend Jahre alte genetische Prägung hat sich seit der Erfindung des Internets nicht geändert! Vergessen wir also bitte nicht, daß wir auch im Internet-Zeitalter nicht mit Computern, sondern mit Menschen Geschäfte machen, auch wenn diese Menschen in Firmen vor Computern sitzen. "Business means people"! In einer Bürowelt der Faxe, Kaffeebecher und Excel-Tabellen werden wir auf all die Nachrichten reagieren, die unsere unterbewußten Entscheidungsinstinkte ansprechen. Und die sogenannte Vernunft ist meistens nur eine Methode, um unsere Gefühle rational zu rechtfertigen. Es gilt also "Bauch" statt Großhirnrinde! Und nur DAS Unternehmen, das mit seinen Kunden-Menschen emotional kommuniziert, wird Kaufentscheidungen beeinflussen. (Übrigens, daraus ergibt sich die spannende Frage: Wie muß eine Marke kommunizieren um zu funktionieren?)

In der nächsten Ausgabe von eNews:

Ökonomische Mehrfachnutzung von Texten
Technische Hürden von HTML-programmierten eMailings
Warum Website und eMail Marketing aus EINER Agentur-Hand

In eigener Sache:

Die Meyer-Arndt Werbeagentur bietet customized eMail-Marketing im Full Service. Von der Konzeption bis zum Verschicken großer Maling-Listen. Von den Ideen und Texten bis zur Pflege der opt-in Listen und Bereitstellung der technischen Infrastruktur.

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