eNews Ausgabe 2/2000
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Hallo Herr Mustermann 
Permission Marketing hat unbestritten großartige Vorteile, auch wenn eMail-Kampagnen nicht für alle Unternehmen gleichermaßen geeignet sind. - Hier kommt eine Liste von idealen Voraussetzungen. Je mehr ein Unternehmen davon erfüllt, um so eher sollte es sich mit dem Thema beschäftigen.

Für welche Unternehmen lohnt sich eMailing Kommunikation besonders? - Und warum?
Das Unternehmen hat unterschiedliche Zielgruppen/Kunden.
(Grund: eMailings können ideal auf unterschiedliche Empfänger-Gruppen abgestimmt werden / one-to-one Marketing.)

Die Zielgruppen werden im Berufsleben zu beruflichen Themen angesprochen. (Grund: Die Verbreitung von eMail-Anschlüssen in Unternehmen liegt annähernd bei 100%.)

Das Unternehmen verkauft in mehrere europäische oder internationale Länder. (Grund: Die Adaption von Fremdsprachen ist in eMails unproblematisch, schnell und vor allem wesentlich kostengünstiger als in Printmedien.)

Das Unternehmen agiert in einem Markt, in dem es regelmäßig Neuigkeiten von allgemeinem Fachinteresse gibt. (Grund: Informationsbedarf bei den Empfängern einerseits und reichlich Neuigkeiten auf Absenderseite andererseits sind ideale Voraussetzungen für das Permission Marketing.)

Die Produkte/Leistungen des Unternehmens sind tendenziell erklärungsbedürftig. (Grund: Nutzer von Internet und eNewsletter suchen vor allem Informationen und sind deshalb eher bereit Informationstexte zu lesen.)

Der Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen kann über das Internet stattfinden. (Grund: Die Möglichkeiten eMails mit der Website zu verlinken sind ideal.)

Das Unternehmen hat einen starken Bezug zu den Themen Internet/IT.
(Grund: Die Mitarbeiter dieser Unternehmen sind meist geübter mit Internet-Medien und verfügen über aktuelleres technisches Equipment.)

Wie gesagt, auch für Unternehmen, die nicht alle Bedingungen erfüllen, kann eMail-Marketing sehr nützlich sein.


 Die Verbreitung von Internet-Browsern.
Browser

Zugriffe

Prozent

MS Internet Explorer  Version 5.x

610.098

61.44%

Netscape Version 4.x

276.615

27.85%

MS Internet Explorer Version4.x

85.627

8.62%

Other Agents

12.127

1.22%

Netscape Version 3.x

3.612

0.36%

MS Internet Explorer Version3.x

2.254

0.23%

Spiders/Robots

1.594

0.16%

Teleport Pro

354

0.04%

WebTV

253

0.03%

Netscape Version 6.0

209

0.02%

Lynx

134

0.01%

MS Internet Explorer Version2.x

69

0.01%

Netscape Version 2.x

62

0.01%

Opera Version 3.x

23

0.00%

Quelle: i-marketing

Vom Unterbrechungs-Marketing zu Permission-Marketing
Als Unterbrechungs-Marketing bezeichnet man Werbung, die den Empfänger mit Werbung unterbricht. Z.B. unterbrechen TV-Spots beim Betrachten des Spielfilms. Permission-Marketing dagegen hat die ausdrückliche Erlaubnis des Empfängers, mit ihm zu kommunizieren. So z.B. der kostenlose eNewsletter, den man aktiv abonniert hat. Das zunehmend große Problem jeder Form von Unterbechungs-Marketing ist die unerfreuliche Tatsache, daß Werbungtreibende für immer mehr Mediageld immer weniger Aufnahmebereitschaft bei der Zielgruppe bekommen. Inzwischen konsumieren wir keine Werbung mehr, wir scannen Werbeträger daraufhin, ob sie relevante Themen oder Inhalte enthalten, und nur dieser schenken wir unsere Aufmerksamkeit. Dieses menschliche Verhalten zeigt, daß die Aufnahmefähigkeit des Menschen nicht in dem Maße zunimmt, wie die Entwicklungsgeschwindigkeit der Medien. Aus dieser Situation ergibt sich der eigentliche psychologische Vorteil, der den Erfolg von Permission-Marketing ausmacht: Wer vom Empfänger die "Permission" hat, mit ihm zu kommunizieren, braucht keine "Türen einzutreten". Die Tür steht schon weit offen. Mehr noch: Im Idealfall freut sich der Empfänger schon auf seinen neuen eNewsletter zum Thema X. Diese psychologische Grundhaltung ist dem Lernprozeß natürlich ausgesprochen förderlich. Ein Nebeneffekt dieses Idealklimas ist die hohe Wahrscheinlichkeit einer dauerhaften Beziehung zwischen Kunde und eMail-Absender, mit dem Ziel einer starken Kunden-Marken-Bindung. Und das ist schließlich das, worum sich alles dreht.

 

Die 11 Todsünden des eMail-Marketings

1. 

Sie schicken jemandem ein Massen-eMail, der sie nicht kennt.

2. 

Sie hängen an das Massen-eMail ein lade-intensives Attachment.

3. 

Das eMail strotzt vor Werbung und enthält für den Leser keinerlei Nutzen.

4. 

Sie schicken wiederholt ein eMail ohne dem Empfänger die Möglichkeit zu geben, sich unkompliziert vom Verteiler abzumelden.

5. 

Sie schicken ausschließlich die HTML-Version und keine alternative plain-text-Version.

6. 

Sie versäumen es, den Dialog (z.B. mit Ihrer Website) durch Hyperlinks komfortabel zu gestalten.

7. 

Sie schicken ein speziell thematisiertes eMail an alle vorhandenen Adressaten und vergeben sich damit die Chance der persönlichen Ansprache.

8. 

Sie schicken ein ganz raffiniert programmiertes eMail, das praktisch kaum jemand öffnen kann.

9. 

Sie schicken Tausende von eMails mit einer eMail-Software, die nicht über >automated bounce handling< verfügt und müssen dann die Problemfälle "per Hand" sortieren. 

10. 

Das eMail hat eine interessante Gestaltung ohne Berücksichtigung des Corporate Designs Ihres Unternehmens.

11. 

Sie starten eine eMail-Kampagne zu einem wichtigen Termin, ohne einen Testlauf mit den verbreitetsten eMail-Programmen durchgeführt zu haben.


In der nächsten Ausgabe von eNews:
eMail-Marketing, der verkaufsstarke Außendienst Ihrer Website.
Über Gefühle und B2B.
Was sollte ein professionelles eMail-Programm alles können? 
 

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