Hallo Herr/Frau Mustermann,

für das griffbereite Nachlesen gibt es die folgende eMailing-Terminologie-Sammlung hier auch als pdf-download.

KOMPAKT-INFORMATIONEN UND DEFINITIONEN ZU BEGRIFFEN DES eMAIL-MARKETING.

Bounce-Management:
Automatischer Prozess, der die Vielzahl der Bounces (nicht zustellbare eMails) sortiert in: Hard bounces, die "gelöscht" werden, Soft bounces eMails, die automatisch später erneut versand werden und unklare Fälle, die per Hand individuell entschieden werden....

Hard Bounces:

eMails, die den Empfänger nicht erreicht haben, weil die eMail-Adresse falsch ist.

Soft Bounces:
eMails, die den Empfänger nicht erreichen konnten, weil z.B. die Mail-Box voll war. In diesen Fall schickt man das eMail beispielsweise zwei Tage später nochmal.

Opt-in (Option in):
Hier hat der Subscriber aktiv die Wahl/Option, ein periodisches eMailing wie z.B. einen eNewsletter zu abonnieren indem er sich von sich aus (aktiv) auf den Verteiler setzt.

Opt-out (Option out):

In diesem Fall hat der Subscriber die Wahl/Option, sich im nachhinein aus einem eMailing-Verteiler abzumelden, nachdem er ungefragt ein eMailing bekommen hat.
Doppelt opt-in:
Bei diesem Verfahren bekommt der Subscriber (nachdem er sich selbst auf den Verteiler gesetzt hat) ein Bestätigungs-eMail mit der Bitte dieses zurückzuschicken, damit eindeutig ist, daß seine eMail-Adresse nicht von jemand Drittes auf den eMailing-Verteiler gesetzt wurde.

HTML/Text Multipart-Format (auch HTML-MIME-Format):

eMails im Multipart-Format beinhalten sowohl die HTML-eMailing-Version als auch die Plain text Version. Kann der Empfänger HTML-eMails öffnen, sieht er nur die HTML-Version. Kann er das nicht, sieht er die Text-Version.

ASP (Application Service Provider):
Dienstleistungsunternehmen, dessen eMail-Versand-Software und Datenbank genutzt/gemietet werden kann.

Autoresponder-Mail:

Eine eMail-Antwort als automatische Reaktion auf eine empfangene Mail. Häufigste Form: "Bin für 14 Tage im Urlaub, melde mich später".

BCc (blind carbon copy):

Ein eMail-Adressfeld im eMail-Kopf mancher eMail-Programme. Diese "Kohle-Papier"-Kopie ist "blind"; der Empfänger kann also nicht sehen, an wen die Kopie sonst noch ging.
Client Sniffing:
Prinzipielle Methode des eMail-Versand-Programms mit dem Ziel das eMail-Readerprogramm des Empfängers zu erkennen. Idealerweise - aber in der Praxis unzuverlässig - kann so erkannt werden, ob der Empfänger z.B. HTML-eMailings öffnen kann oder sich mit der Plain text Version begnügen muß. (Unter Flash-Sniffing versteht man das Erkennen, ob auf dem Computer des jeweiligen Internet-Besucher Flash-Filme ablaufen können).

Subscriber:

Abonnent von eMailings. / unsubscription-Link: Link im eMailing zum Abmelden des eMailings.


Explizites- / implizites Einverständnis/Permission:
Explizites Einverständnis: Der eMailing-Empfänger setzt sich selbst als Subscriber auf einen eMailing-Verteiler und erklärt somit explizit sein Einverständnis. - Implizites Einverständnis: Der eMailing-Versender unterstellt dem Empfänger sein Einverständnis und gibt ihm später Gelegenheit seine Meinung durch Abmelden oder Dulden auszudrücken.
Flash-eMails:
Leicht irreführender Ausdruck, der suggeriert, es würde ein eMail im - mitunter recht datenintensiven - Flash-Format verschickt. Tatsächlich wird oft nur ein Text-link verschickt, der mit dem Server-gestützten Flash-Film verlinkt ist.

Klickrate:
Quote des Anklickens eines Links einer eMailing-Aktion. Also wieviele der eMailing-Empfänger haben den Link zum Angebot XY angeklickt und wurden mit der Landeseite (landing page) auf dem webserver verbunden.

Landing page:

Eine webserver gestützte Seite, auf die per Link des eMailings hin verwiesen wird und die in der Regel nur über das eMailing zu erreichen ist. Landing pages sind konzeptionell Teil des eMailings, werden aber wegen der Dateigröße und weiterführender Aktionen im Internet abgelegt.

Online-HTML-eMail:

Hierunter versteht man ein eMailing-Format, gestaltet in HTML, wobei z.B. Bilder auf einem webserver liegen, die dann während des Öffnens des verschickten HTML-eMails vom webserver geladen werden.

Offline-HTML-eMail:

In diesem Fall werden z.B. (meist datenintensive) Fotos im eMailing mitgeschickt, so daß keine Verbindung ins Internet nötig ist. (Diese Fotos werden in manchen Fällen als attachment angezeigt).
Personalisierung:
Persönliche Ansprache von Ihnen Herr/Frau Mustermann innerhalb des eMails. Auch in der Betreff-Zeile.

Individualisierung:
Wechsel von Inhalten (Content) wie beispielsweise Fotos je nach Interesse (z.B. Tennis) des Empfängers. Reicht von grober Empfänger-Unterteilungen wie z.B. männlich/weiblich bis zur eher theoretischen Idealform der ganz persönlichen Ansprache (1:1 Marketing).

Empfänger-Profile:
Einteilung einer Empfänger-Datenbank in weitere Empfängermerkmale wie z.B. Kundengröße, Branche.

Spam-eMails:
Unter diesem Begriff versteht man die massenweise Versendung von unerbetenen eMails. Spam ist mittlerweile auch in der EU nicht mehr erlaubt - was viele Spamer leider nicht davon abhält.

Diese Übersicht zur Begriffsdefinition als pdf-download.
 
In der nächsten Ausgabe von eFRIEND:

Die besonderen Chancen periodischer eMailing für Technologie-Unternehmen.

Nehmen wir mal an Herr/Frau Mustermann, Sie würden mich folgendes kritisch fragen:

"Wozu sollen wir eigene Subscriber sammeln, wenn man zehntausende eMail-Adressen inkl. Permission kostengünstig auf CD kaufen kann?"

Dann würde ich Ihnen antworten:

"Ja, von solchen Angeboten hört man immer wieder. - Aber: Erstens Herr/Frau Mustermann ist eine Permission nur dann etwas Wert, wenn sie das Ergebnis eines echten, speziellen Interesses ist. Zweitens sind solche eMail-Adressen so heterogen in den "Interessen" und finanziellen Möglichkeiten ihrer Empfängerschaft, daß sich Streuverluste ergeben. Drittens ist der Aufwand, hier die Spreu vom Weizen zu trennen, wohl teurer als gleich saubere, echte Subscriber zu sammeln. - Und überhaupt, wenn die Adressen wirklich von so hervorragender Qualität wären, dann hätten sie einen anderen Preis."

Ihr Jesse Meyer-Arndt
von FRIENDS OF BRANDS  
ZU IHRER INFORMATION: Eine Themenübersicht dieses eNewsletters finden Sie in unserem eNEWSLETTER-Archiv.

Das sollten Sie wissen:


Friends of Brands konzipiert und gestaltet HTML-eMailings im Sinne des Marketing-Konzepts und seiner Marke. - Dazu gehören: Beratung, Programmierung, Aufbau Datenbank, Subscriber-Gewinnung, Versand, Subscriberpflege, Bounce Management und Klickraten-Messung. Wir realisieren eMailings so, daß sie sich auch im zunehmenden eNewsletter-Wettbewerb durch ihre maßgeschneiderte Attraktivität bei der Zielgruppe im Sinne des Permission Marketing durchsetzen.


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