Hallo,

heute geht es um den Vergleich zweier Direct Marketing Medien, die als Konkurrenten wie füreinander geschaffen sind.

Die Vorteile des permission based HTML-eMail-Marketing verglichen mit denen des klassischem Papier Direct Marketing.

Ein Schritt auf's glatte Parkett: Intermediale Leistungsvergleiche sind, gelinde gesagt, schwierig. Die unterschiedliche Kommunikationswirkung von Papier und Bildschirm beispielsweise ist kaum zu vergleichen. Deshalb wird sich dieser Beitrag auf die Gegenüberstellung der wesentlichen Eigenschaften dieser beiden Medien beschränken. Und zwar auf die Aspekte Kosten, technisch-werbliche Möglichkeiten und Medialeistungen.

Vergleich der Medialeistungen:

Sowohl Papier Mailings als auch eMailings haben "Streuverluste". Bei der klassischen Postversion ist es die in der Regel erschütternd hohe "Papierkorbquote" schon in der Poststelle, bei den eMailings sind es die Nicht-Subscriber (falls man das überhaupt als Streuverlust bezeichnen kann). Bei eMailings an Privatpersonen kommen noch rund 50 % der Bevölkerung hinzu, die bisher ohne Internetanschluss leben. — Ein interessanter Vergleich ist die psychologische Grundhaltung des Mailing-Empfängers. Denn im Gegensatz zu den Subscriber, die dem eMailing ihre Permission/Erlaubnis gegeben haben, empfinden Papierpost-Empfänger Werbesendungen nur in Ausnahmefällen als willkommen. Allerdings schuldet der eMailing-Versender dem Empfänger einen attraktiven Inhalt, was die Gestaltungsfreiheit etwas einschränkt. Bei allen Vergleichen der Technik und Kosten ist der Handel "Permission gegen attraktiven Inhalt" gerade im Zeitalter des kommunikativen Overkills der eigentliche Vorteil des eMailing. Oder anders: Die Permission in Kombination mit leserattraktivem Inhalt ist ein Selektionsinstrument zur Vermeidung von Streuverlust.


Vergleich der Kosten:

Papier Mailings sind grundsätzlich nur dann im Vorteil, wenn es sich beispielsweise um einen Serienbrief handelt (geringe Druck- und Portokosten) und die gepflegte Adressdatei geringen Rücksendeverwaltungsaufwand garantiert. (Und natürlich dann, wenn die Zielgruppe kaum über Internet/eMail-Anschlüsse verfügt). Ansonsten sind eMailings — ist die Datenbank erst einmal eingerichtet — um ein Vielfaches kostengünstiger. Dieser Vorteil zugunsten der elektronischen Post macht sich bei periodischen eMailings sehr angenehm bemerkbar. — Trotz der Unterschiedlichkeit im Einzelfall wagen wir hier ein konkretes Kostenbeispiel.
Vergleich der technisch-werblichen Möglichkeiten:

Papier Direct Mailings haben den Nachteil, dass sie — so sie den B2B-Adressaten überhaupt physisch erreichen — nur selten seine Beachtung finden. eMailings in HTML, also gestaltete eMailings, haben den Nachteil, dass etwa ein Viertel der Empfänger das HTML-Format nicht fehlerfrei öffnen kann oder will, und eMails mit leichten Gestaltungseinschränkungen der Programmiersprache HTML leben müssen. — Vorteile: Papier Mailings hält man sofort in der Hand und können mit jeder Typographie gestaltet werden. eMailings wiederum erreichen den Empfänger und erfreuen sich, Dank Permission, einer sehr hohen "pädagogischen" Wirkung. Und die Response-Möglichkeiten sind beim eMailing ungleich komfortabler, preiswerter und schneller.
MERKE:

Papier Direct Mailings sind vorteilhafter als eMailings wenn:

man eine breite unstrukturierte Zielgruppe nur einmal erreichen möchte (z.B. alle Haushalte eines Postbezirks)
wenn Sie etwas physisches mitschicken möchten (z.B. eine Stoffprobe)

Permission based eMailings sind vorteilhafter als Papier wenn:

man den Empfänger wiederholt erreichen will
wenn man z.B. Entscheider erreichen möchte, die von der Assistentin/Poststelle geschützt werden
wenn Verbindungen (Klickthroughs) zur Landingpage oder Website wünschenswert sind
und wenn man viel Geld sparen möchte!
 
In der nächsten Ausgabe von eFRIEND:

Umfassende Begriffsdefinitionen und Kompakt-Information zu: Bounce-Management, Double-Opt-In, HTML/Text Multipart-Format, Client Sniffing, Autoresponder-Mails und viele andere.

Nehmen wir mal an <<Title>> <<LastName>>, Sie würden mich folgendes fragen:

"Wer hat im Büro schon Zeit am Bildschirm lange eNewsletter-Texte zu lesen?"

Dann würde ich Ihnen antworten:

"Nun <<Title>> <<LastName>>, auf jeden Fall nicht alle Empfänger eines eNewsletters. Deshalb werden viele eNewsletter mit längeren Texten gerne ausgedruckt und abends zuhause gelesen. Andere wiederum verlegen das Lesen auf die Mittagspause. Es gilt die alte Buchhändler-Regel: Die Attraktivität des Textes bestimmt, ob man Zeit zum Lesen findet."

Ihr Jesse Meyer-Arndt
von FRIENDS OF BRANDS  
ZU IHRER INFORMATION: Eine Themenübersicht dieses eNewsletters finden Sie in unserem eNEWSLETTER-Archiv.

Das sollten Sie wissen:


Friends of Brands konzipiert und gestaltet HTML-eMailings im Sinne des Marketing-Konzepts und seiner Marke. - Dazu gehören: Beratung, Programmierung, Aufbau Datenbank, Subscriber-Gewinnung, Versand, Subscriberpflege, Bounce Management und Klickraten-Messung. Wir realisieren eMailings so, dass sie sich auch im zunehmenden eNewsletter-Wettbewerb durch ihre maßgeschneiderte Attraktivität bei der Zielgruppe im Sinne des Permission Marketing durchsetzen.


FRIENDS OF BRANDS GmbH, Auf dem Sande 1, 20457 Hamburg, Tel. 040 / 369 84 2-0, Fax 040 / 369 84 2-99

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