Wenn Sie in Zukunft auf diesen kostenlosen Informationsdienst verzichten wollen, können Sie sich hier abmelden

Hallo <<Title>> <<LastName>>,

heute behandelt eFRIEND einen Konflikt, wie man ihn in vielen Unternehmen zwischen Marketing- und Online-Abteilung erleben kann. Vor allem, wenn das Stichwort HTML-eNewsletter fällt.
MENTALITÄTS-KONFLIKT ZWISCHEN MARKETING-ABTEILUNG UND DER ABTEILUNG FÜR NEUE MEDIEN.

Das typische Meeting: Marketing-Abteilung und die Abteilung für Online-Medien sitzen sich bei Kaffee und Keksen gegenüber. Auf der Agenda steht die Einführung eines eMail-Newsletters. Zu Anfang war noch alles friedlich. Man war über die Vorteile des Mediums, wie beispielsweise seine geringen Kosten durchaus einer Meinung. Aber dann prallten Welten aufeinander. Der Anlass: die Jungs vom Marketing wünschen sich einen eNewsletter, programmiert und gestaltet in HTML (!) farblich passend zum CD des Hauses mit attraktiven Fotos und vielen Links zur Website.

Marketing muss beeinflussen können.

Dieser Wunsch war für die Werbeabteilung ganz selbstverständlich, schließlich will man die eNewsletter-Empfänger werblich ansprechen und nicht nur mit nackter Information rational füttern. Die Entrüstung der IT-Mannschaft ließ nicht auf sich warten: HTML-eMails seien viel zu datenintensiv. Viele können HTML-eMails nicht empfangen, außerdem wollen manche eMail-Empfänger nur Text-eMails und alles ohne Gestaltungsaufwand und so weiter. Nein, HTML-eMailings komme für die Online-Abteilung grundsätzlich nicht in Frage. Schließlich können plain text eMails zu präzise 100 % empfangen werden.

Zwei Abteilungen, zwei Mentalitäten.

Was war passiert? Marketing und Online-Abteilung hatten unterschiedliche Ziele. Die IT-Leute wollten informieren und rationales, reines Funktionieren der Technologie (Computer) - die Marketingleute wollten beeinflussen und deshalb emotionale, optimale Wirkung bei den Kunden (Menschen). IT-Abteilung und Werbeabteilung sprechen leider verschiedene Sprachen. Die einen verstehen keine Programmiersprache, die anderen kaum die des Marketing. Mehr noch, auch die Mentalität ist oft sehr unterschiedlich. IT-Leute sind tendentiell Inhalte-orientiert und die Werbeleute lieben das Formale. Deshalb begnügen sich die einen auch mit einer Jeans und Rollkragenpullover und bei den anderen muss es schon mal das italienische Sakko sein. - Lesen Sie weiter nach der Statistik.

Unternehmensabteilungen sind kein Selbstzweck.

Genug der wahren Klischees, zurück zur Sache. Unternehmens-Kommunikation hat einen Zweck zu erfüllen. Und natürlich sollten alle beteiligten Mitarbeiter ein Team bilden, um das Kommunikationsziel zu erreichen, ganz gleich aus welcher Abteilung sie kommen. Dabei ist nicht zu vergessen, jede Kommunikation eines Unternehmens ist immer auch Werbung. Und reine plain text eMails sind praktisch nicht in der Lage zu werben, weil sie nicht emotional wirken. HTML-gestaltete eMailings dagegen können das sehr gut.


HTML hat mehr Vor- als Nachteile.

Dennoch bleibt die Frage, mit welcher Art des eMailings nimmt man "unterm Strich" am zielorientiertesten Einfluss auf den eMailing-Empfänger. Mit "unterm Strich" ist das Ergebnis nach Abwägen aller Vor- und Nachteile zwischen HTML- und plain text eMails gemeint. Auch wenn man in den seltensten Fällen kaum mehr als zwei Drittel der eMail-Empfänger mit HTML bedienen kann, so ist nur diese Spielart in der Lage, auf die Empfänger Einfluss zu nehmen.

 
   
Der Appell an alle Abteilungen: Zieht an einem Strang!

Das Meeting zwischen Marketing und IT-Abteilung in unserem Beispiel hat trotz allem die Chance auf ein Happy End. Genauso wie die Werbeabteilung mit ihren Marketingmaßnahmen ein Instrument zum Erreichen von Unternehmenszielen ist, steht die IT-Abteilung mit ihren Programmierfähigkeiten im Dienste von Unternehmens-Kommunikationszielen. Und das nicht nur firmenintern. Natürlich findet man leicht bei allem und jedem Gründe, warum etwas nicht geht. Viel anspruchsvoller ist allerdings die Suche nach Lösungen. Und trotz aller technischer Hürden - "unterm Strich" erreicht man in fast allen Fällen nur mit HTML-eMailings seine Marketing-Ziele, verglichen mit der plain text Version. Die deutlich höheren Response-Raten von HTML-eMailings versus plain text Version sind der Beweis. Also, Online-Abteilung und Marketing-Truppe sollten sich konstruktiv zusammensetzen und das Thema HTML im Sinne emotionaler Kommunikation nach vorne treiben. Gaspedal statt Bremspedal!
Sollte ein Grund für das Ablehnen von HTML-eMailings die Auffassung sein, HTML-eMailings sind zu schwierig zu konzipieren und zu programmieren, dann besteht immer noch die Möglichkeit, bei Friends of Brands anzurufen. (Immerhin werden beispielsweise Werbekampagnen oder der Internetauftritt in der Regel extern realisiert).

Schreiben Sie Ihre Meinung zu diesem Thema an die eFRIEND-Redaktion

An der Diskussion über die Vor- und Nachteile von HTML versus plain Text Format können Sie sich hier beteiligen

In der nächsten Ausgabe von eFRIEND:

Wie bedeutend ist der technische Streuverlust, wenn HTML-eMails nicht empfangen werden können?


Soviel für heute,
Ihr eFRIEND-Team von FRIENDS OF BRANDS   (Tel. 040/ 369 84 20)



ZU IHRER INFORMATION: Eine Themenübersicht dieses eNewsletters finden Sie in unserem eNEWSLETTER-Archiv.


ÜBRIGENS: Sie sehen keine Bilder in dieser eFRIEND HTML-Version?

Falls Sie nur Text sehen, sind Sie "offline", können also die Bilder nicht aus dem Internet nachladen. - Kein Problem, hier können Sie sich per eMail für die offline-HTML-Version inkl. der Bilder ummelden.



Sie wollen eFRIEND abbestellen
Sie möchten Ihre eMail-Adresse ändern
Sie wollen eFRIEND statt im HTML- lieber im Text-Format erhalten

FRIENDS OF BRANDS GmbH, Auf dem Sande 1, 20457 Hamburg, Tel. 040 / 369 84 2-0 Fax. 040 / 369 84 2-99

Copyright: Friends of Brands GmbH - Die Inhalte dieses Newsletters sind urheberrechtlich geschützt. Deren Veröffentlichung
oder Vervielfältigung (auch auszugsweise) außerhalb der Grenzen des UrhG ist nicht erlaubt.
Zitieren nur unter ausdrücklicher und vollständiger Quellenangabe.