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eFRIEND Ausgabe 72 - Bitte laden sie die Bilder
 

Hallo ,

 

eine Website im Responsive Design, also für die Nutzung auch auf Tablet und Smartphone ist zunehmend Standard auch bei B2B-Unternehmen. Auffällig ist in vielen Fällen eine starke Ähnlichkeit der Templates, also des Website-Layouts: Oben auf der Startseite sieht man ein großes, browser-breites Foto und darunter nebeneinander drei kleinere gleichgroße Fotos oder Piktogramme für drei Einzelthemen. Alles mit großer Schrift und viel Weissraum dazwischen.

 

STANDARD-TEMPLATES SIND UNGEEIGNET FÜR B2B-UNTERNEHMENSMARKEN MIT KOMPLEXEN INHALTEN.

 

In dieser eFRIEND-Ausgabe geht es vor allem um die Frage: Welche Besonderheiten muß die Gestaltung von Responsive Websites erfüllen, um den jeweiligen Verkaufsinteressen von informationsintensiven B2B-Unternehmen optimal gerecht zu werden. Aber zuerst zu der Frage, warum sind, wenn es um responsive Websites geht, Standard-Templates so populär? Vor allem deshalb, weil sie neben guter Funktionalität für wenig Geld als Standardvorlage im Internet zu haben sind. Das große Foto oben auf den Seiten skaliert sich, und die kleineren Abbildungen darunter umbrechen unkompliziert, je nach Bildschirmgröße. Außerdem sind Menüpunkte, Überschriften und Kurztexte auch auf den Mobile Devices gut per Daumen anzuklicken.

Das Standard-Template: Für viele B2B-Unternehmen nicht individuell genug.

 

Und tatsächlich sind die Designs dieser Website-Vorlagen in vielen Fällen eine ausreichende Lösung. Aber nur dann, wenn es nicht besonders viel zu sagen gibt (Text) und das Unternehmen innerhalb des potenziellen Kundenkreises so bekannt ist, dass es auf ein gutes Suchergebnis bei Google verzichten kann. Und dann, wenn das Unternehmen bereit ist, auf ein eigenes individuelles Markenerscheinungsbild zu verzichten.

 

Allerdings: Für die meisten Firmen in B2B-Märkten reicht diese Standard-Lösung nicht. Die Produkte oder Dienstleistungen dieser Unternehmen bedürfen so umfassend textlicher Erläuterungen, dass es nicht mit nur einem Foto und einer knappen Bildunterschrift getan ist. Potenzielle Kunden erwarten umfassende Informationen, übersichtlich strukturiert dargestellt. Idealerweise in ihrer Muttersprache. Und man bedenke: Prospekte in PDF-Form können auf dem Smartphone nicht geöffnet werden.

 

Konzept der Struktur: One-Pager oder klassische Menü-Struktur?

 

Bei One-Pagern scrollt die Website nach Anklicken eines Menüpunktes runter zur gewünschten Stelle – im Gegensatz zur klassischen Variante, bei der man den gesuchten Inhalt auf einer weiteren Seite findet. Bei B2B-Unternehmen mit viel Content kommt das Konzept One-Pager schnell an seine Grenzen. Sogar ohne viel Inhalt, ganz gleich ob Bilder oder Text, ist das Rauf-und-Runter zwischen Inhalt und Menü mitunter lästig. One-Pager bedeuten zwar weniger Programmieraufwand, aber wenn man es seinem werten Kunden leicht machen möchte, bietet man ihm eine übersichtliche, flache Menüstruktur aus Einzelseiten. Und der Inhalt pro Seite ist so bemessen, dass der User nicht all zu weit scrollen muß.

 

Nutzerverhältnis zwischen PC, Tablet und Smartphone.

 

Laut CREATIVCLICKS wurden Websites in 2016 zu 63 % über den PC besucht, zu 10 % über ein Tablet und zu 28 % auf dem Smartphone aufgerufen. Zwar wird der Anteil der mobilen Nutzung weiter steigen, aber in der B2B-Situation ist der Besuch von Websites auf dem PC oder Laptop weiterhin der Normalfall. Denn Websites von Business-to-Business Unternehmen werden beruflich genutzt – also meistens am Schreibtisch. Ein Grund mehr die Größe des PC-Bildschirms zu nutzen und den Content auch, wie vom User gewünscht, Mouse-bedienbar anzubieten. Selbstverständlich aber auch so, dass die Website zusätzlich in der mobilen "Daumen-Situation" nutzbar ist.

 

Allerdings: Das Design sollte man sich nicht vom dicken Daumen diktieren lassen.

 

Was wir zur Zeit beim Thema Responsive Design häufig erleben, ist ein rein Smartphone orientiertes Web Layout - in einer Art vorauseilend Daumen-grob konzipiertem Interface Design: Wenig Text, groß gesetzt, - unpassend klobig und Platz verschwendend für die Nutzung am PC. Ein so "luftiges" Design ist für die Pizza-Bestellung per Smartphone auf dem Weg nachhause und für facebook sicherlich richtig. Aber für ein Unternehmen, das komplexe, zu erklärende Lösungen und Produkte für unterschiedliche Branchen anbietet – sicher nicht. Viele B2B-Unternehmen haben gute Gründe den Besucher schon auf der Startseite ihrer Website mit einem breiten Themenspektrum zu begrüßen. Da geht es um Produktneuheiten, Ansprache verschiedener Anwendungsbranchen, Messetermine, Angebots-Banner, Mitarbeiter-News, den direkten Kontakt zum Vertrieb, Bewerberkontakt, Nennung einer bedeutenden Presseerwähnung, Service-Angebote, Produktsparten – um mal einige Beispiele zu nennen. All dieser Content ist kaum über eines der inhaltlich reduzierten Standard-Templates auf der Startseite zu kommunizieren.

 

Einspruch: Aber viele B2B-Unternehmen nutzen doch diese einfachen "Daumen-Templates von der Stange".

 

Ja, weil sie aus Unwissenheit und Unsicherheit das Naheliegende, das Einfache wählen und die etwas aufwendigere, für sie passende, individuelle Lösung scheuen. Gespart wird am falschen Ende. Denn das Internet, die Website ist der mit Abstand bedeutendste mediale B2B-Kommunikationskanal zu bestehenden und neuen Kunden. Was also ist die Lösung?

 

Vorteile einer individuellen Website im Responsive Design für B2B-Unternehmensmarken mit soviel Text wie nötig.


Das wichtigste:
- Durch unterschiedliche Gewichtung in der Gestaltung kann das Unternehmen Wichtiges von weniger Wichtigem trennen. Wichtiges bekommt mehr Platz und erscheint eher oben auf der Website.

- Für Unternehmen, die von potenziellen Kunden über Suchmaschinen gefunden werden wollen, ist viel relevanter Text sehr wichtig, geradezu unerläßlich! Idealerweise erscheint dieser Text schon auf der Startseite oder in der nächsten Menühierarchie auf themenspeziellen Landing Pages. Text ist immer noch die wichtigste SEO-Maßnahme, um bei Google auf den Ergebnisseiten gut abzuschneiden.

- Und wenn man es im Sinne einer prägnanten Markengestalt besonders gut machen will, dann verhält sich das Design der Website ähnlich dem der Papierwelt des Unternehmen (und selbstähnlich der Markengestalt; aber das führt jetzt zu weit). Alles das ist möglich – siehe Links zu Beispiel-Websites rechts am Rand. Mit Standard-Templates ist das so individuell kaum zu erreichen.

 

Nur wenige B2B-Unternehmen können auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) verzichten.

 

Firmen wie SIEMENS, GE oder KUKA stehen ohnehin schon "auf dem inneren Zettel" ihrer möglichen Auftraggeber. Man sucht solche Lieferanten nicht über Google oder Branchen-Verzeichnisse. B2B-Unternehmensmarken mit einem so großen Bekanntheitsgrad könnten sich auf ihrer Website theoretisch mit einem Leistungsverzeichnis plus Kontaktlink zum Verkaufsberater begnügen. Im übrigen sind die Investitionsgüter und Lösungen der allermeisten B2B-Unternehmen so teuer, dass diese Firmen gerne jeden Interessenten aufmerksam über einen Verkaufsingenieur betreuen. Und wie das Beispiel KUKA zeigt, reicht in diesem Fall eine auf das Wesentliche reduzierte Website.

 


 





 



 

Thema Design: Was bringt ein cool und elegant gestaltete Responsive Design Template?


Gegen formale Attraktivität ist erst mal nichts einzuwenden. Aber ein offensiv schickes Graphik Design passt vielleicht zu einem trendigen Fast Food Restaurant, aber nicht zu einem Made in Germany Maschinenbau Unternehmen mit seinen technisch anspruchsvollen und teuren Investitionsgütern. Der Hauptgrund: Im Falle des B2B-Unternehmens kommt es vor allem auf Vertrauen an. Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit der Unternehmensleistungen sind die Basis der Geschäftsbeziehung, also auch der B2B-Unternehmenskommunikation. Der Fehlbesuch eines Restaurants wird mit Nichtwiederkommen bestraft, der Fehlkauf einer viele Hundertausend Euro teuren Maschine wird vielleicht mit Karriereknick bestraft.

 

Es ist geradezu angezeigt, dass der berühmte Deutsche Mittelstand in puncto formaler Ausschmückung zurückhaltend auftritt und seine seriöse Glaubwürdigkeit nicht über werbliche Effekte gefährdet. Es gehören Erfahrung und Feingefühl dazu, für technikorientierte B2B-Unternehmen eine Responsive Design Website zu gestalten, die ein wenig nach Dipl. Ingenieur "schmeckt" und gleichzeitig den neuesten Stand der technologischen Entwicklung vermittelt. Und das so, dass sie auch auf allen mobilen Endgeräten per Daumen nutzbar ist – hier ein Beispiel wie wir bei Friends of Brands das kürzlich gelöst haben.



Ihr


von FRIENDS OF BRANDS

 


 

 





FRIENDS OF BRANDS Advertising GmbH, Auf dem Sande 1, 20457 Hamburg, Tel. 040 / 369 84 2-0,
Geschäftsführer: Jesse Meyer-Arndt, HRB 52965 Amtsgericht Hamburg, www.friendsofbrands.com

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